Breitbandversorgung auf dem Land
Die Bayerische Staatsregierung will die Versorgung der vernachlässigten Gemeinden auf dem Lande mit schnellem Internetzugang unterstützen.
Laut Zeitungsbericht AZ, Füssener Blatt vom 25.03.2009 sind zwar im Prinzip die Kernbereiche der meisten Kommunen im südlichen Ostallgäu erschlossen, die Randgebiete und Weiler haben bislang jedoch noch das Nachsehen.

Die Mobilfunk-Initiativen Ostallgäu setzen sich dafür ein, dass auch die kommunalen Randgebiete und Weiler mit der zukunftsorientierten Glasfasertechnik versorgt werden.
Schneller Internetanschluss ist wichtig. Aus Kostengründen müssen Kommunen allerdings oft auf die billigere DSL-Versorgung per Funkübertragung zurückgreifen. Funklösungen haben jedoch klare Nachteile:
- mangelhalfte Datensicherheit
- witterungsabhängig
- erhöhte Strahlenbelastung
- Datenübertragung verlangsamt sich, wenn viele gleichzeitig surfen
Es ist zu überlegen, ob es sich nicht doch lohnt, gleich zukunftsorientiert in Glasfaser zu investieren. Wer kurzfristig auf Funklösungen zu setzt und dafür Fördergelder in Anspruch nimmt, riskiert, dass die Nutzer auf lange Sicht nicht zufriedengestellt werden können, was eine erneute Investition erforderlich macht, für die keine Fördergelder mehr in Anspruch genommen werden können.