Breitbandversorgung auf dem Land
Juni 2010: Offensichtlich ist der Vertrag für die Flächenfunkversorgung bereits unterschrieben. Die Gemeinde Eisenberg berät in nicht öffentlicher Sitzung erneut über das Thema Breitband. Sämtliche Anträge von Bürgern gegen die Flächenfunkversorgung werden abgelehnt.
Die funkkritischen Bürger gründen eine Initiative und überlegen Schritte in Richtung eines Bürgerbegehrens. (siehe auch Presse)
Mai 2010: In einer Informationsveranstaltung wird die Bevölkerung über die allgemeinen Möglichkeiten der Breitbandversorgung aufgeklärt. Der Medizinphysiker Dr. Lebrecht von Klitzing erläutert für alle Techniken die Vor- und Nachteile, Risiken und Zukunftsfähigkeit. Ein weiterer Vortrag erläutert anhand von Kartenmaterial die derzeitige Situation in Eisenberg. In der Eisenberger Bevölkerung regt sich Unverständnis für den überstürzten Beschluss des Gemeinderats. Es entsteht eine heftige Diskussion, in der die anwesenden Gemeinderäte gebeten werden, ihren Beschluss neu zu überdenken.
Mai 2010: In Eisenberg beschließt der Gemeinderat drei Tage vor der angekündigten Informationsveranstaltung zum Thema Breitbandversorgung in einer außerordentlichen Sitzung, dass der Vertrag mit AllgäuDSL unterschrieben werden soll. AllgäuDSL bietet Breitbandversorgung per Flächenfunk an.
März 2010: Die Firma AllgäuDSL wirbt bei einer Informationsveranstaltung in Eisenberg für den schnellen Ausbau von Breitband mit Flächenfunk.
Dezember 2009: Die Stadt Füssen lädt erneut zu einem Gespräch ein: Geladen sind Vertreter der Firma AVACOMM Systems, der Firma HPE GmbH (Planung und Entwicklungs GmbH), der Mobilfunk-Initiativen OAL und der Stadt Füssen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen der Firma HPE werden mögliche Lösungen für die schlecht versorgten Ortsteile Hopfen und Weißensee gesucht. Die Stadt Füssen legt großen Wert auf hohe Qualität und zukunftsorientierte Lösungen, solange Fördergelder dafür in Anspruch genommen werden können.
Juni 2009: Das Landratsamt Ostallgäu initiiert ein kommunenübergreifendes Projekt für den schnellen DSL-Ausbau im Landkreis. Den Kommunen wird die Teilnahme angeboten. In einer Machbarkeitsstudie der Firma HPE GmbH wird dabei zunächst festgestellt, welche Orte und Ortsteile mit welcher Technik (Glasfaserkabel, Kupferkabel ...) angeschlossen sind, wo Lücken sind und welche Kommunen Bedarf haben (Datenrate etc.). ... mehr
April 2009: Die Stadt Füssen lädt die Mobilfunk-Initiativen OAL zu einem Gespräch mit dem Anbieter AVACOMM Systems ein. Ebenso wurde ein Baubiologe eingeladen. Da vor allem Weißensee und Hopfen unzureichend mit DSL versorgt sind, muss eine verträgliche Lösung gefunden werden. In einem konstruktiven und sachlichen Gespräch wurden Vor- und Nachteile einer möglichen Funkanbindung diskutiert.
März 2009: Informationsveranstaltung über die mögliche Breitbandanbindung Eisenbergs. Vortrag durch die Firma AVACOMM Systems. Anschließend erklärte sich Bürgermeister Alfons Stapf zu einem Gespräch mit den Mobilfunk-Initiativen OAL bereit. Dabei wurden über die Vor- und Nachteile einer Funkanbindung und über Hybridlösungen gesprochen.
Januar 2009: Auerberg-Gemeinden setzen bei DSL-Ausbau auf Funk (AZ). Daraufhin erscheinen mehrere Leserbriefe, in welchen Funklösungen für unzureichend und ungeeignet beurteilt werden. Es findet ein Gespräch mit R. Walk statt, der den Zeitungsbericht relativiert, da z.B. Rieden Glasfaser bekommt. Die Auerberggemeinden bemühen sich sehr um kabelgebundene Lösungen, jedoch seien Glasfaser-Lösungen in manchen Kommunen nicht finanzierbar.
Juni 2008: R. Walk, Geschäftsführer der Auerberg-Gemeinden meldet einen Zwischenstand zur Datenerhebung: Im Auerbergland gibt es jetzt eine kartografische Erfassung der Versorgung mit DSL, der Zweckverband Allgäuer Land hat sich aus der Erfassung weitestgehend zurückgezogen. In den meisten Gemeinden scheint eine DSL-Versorgung per Kabel möglich, wenige Einzelgebiete sind unterversorgt.
November 2007: Gespräch mit Herrn Zeltner (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie), R. Walk (Geschäftsführer Auerbergland), Vertretern der BI OAL.
Walk: Vorstellung der Arbeit für das Auerbergland und das Projekt DSL-Versorgung. BI: Bedenken bezüglich funkgelöster DSL-Verbindungen (Gesundheits-beeinträchtigung durch Strahlenerhöhung, nicht sichere Verbindung, Störanfälligkeit etc.), Bitte um Prüfung alternativer Lösungen wie z.B. Sky-DSL.
Erste Schritte: Ermittlung der vorhandenen Infrastruktur (Glasfaserkabel, Leerrohre etc.) Bedarfserhebung in den einzelnen Gemeinden. Erkundigung nach EU-Zuschüssen für kabelgebundene DSL-Anschlüsse.
Oktober 2007: Die Mobilfunk-Initiativen OAL schlagen eine Informations-veranstaltung mit Dr. von Klitzing für die Bürgermeister des Zweckverbands zum Thema Breitbandversorgung vor.
September 2007: Bedarf der Breitbandversorgung für das Auerbergland und den Zweckverband Allgäuer Land (AZ)