Am 10. Oktober 2002 fuhren Vertreter der Mobilfunk-Initiativen nach München zum Bayerischen Landtag. Schriftlich waren wir darüber informiert worden, dass unsere gemeinsame Petition voraussichtlich ab 9.15 Uhr vom Umweltausschuss behandelt werde. Um 13 Uhr wurde das Thema dann aufgegriffen. Unsere Mitglieder erzählten von ihren Eindrücken, nämlich, dass während des ganzen Sitzungsverlaufes nicht immer die volle Aufmerksamkeit unter den Ausschussmitgliedern herrschte (sie beschäftigten sich u.a. mit Kaffee trinken, unterhalten und Zeitung lesen). Offensichtlich erhält jede Petition einen "Paten", der dann die Sache vorträgt und sich dafür einsetzen soll. Unser "Pate" war Josef Zengerle, mit dem Renate tags zuvor bereits telefoniert hatte und der ihr wenig Hoffnung machte. Einzig Ruth Paulig griff den Antrag auf und unterstrich, dass immerhin 7000 Unterschriften (zusammen mit dem Bund Naturschutz) gesammelt worden waren, erntete jedoch nur Spott und Ablehnung. In 5 Minuten war die Sache mit 1 oder 2 Gegenstimmen abgelehnt worden.