April 2010: Der UMTS-Sender wird trotz heftigem Einspruch von Seiten der ganzen Gemeinde und unter Protest mitten im Ort auf dem Fernmeldeturm montiert. >> mehr
März 2010: T-Mobile und die Deutsche Funkturm GmbH kündigen die Montage des UMTS-Senders auf dem Fernmeldeturm in der 11. KW an.
Februar 2010: Die Auswertung der UMTS-Umfrage wird dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit vorgestellt. Klares Ergebnis: UMTS wird nicht gewünscht, eine weitere Sendeanlage auf dem Fernmeldeturm wird abgelehnt. Bürgermeister Franz Erhart richtet nochmals die dringende Bitte an T-Mobile, von dem Vorhaben abzurücken. Ergebnisse der UMTS-Umfrage
November 2009: Die Bürgerwerkstätte klärt in einer Umfrage, ob UMTS (mobiles Internet) von den Bürgern gewünscht wird. Details
Juli 2009: Mario Jaritz, Sicherheitsbeauftragter von T-Mobile kommt zur Marktgemeinderatssitzung nach Nesselwang, um den UMTS-Ausbau zu begründen.
April 2009: T-Mobile meldet bei der Marktgemeinde den Bedarf für eine UMTS-Anlage an. Der Fernmeldeturm in der Poststraße befindet sich im ausgewählten Suchkreis.
März 2009: Das Mobilfunk-Minimierungskonzept wird dem Marktgemeinderat in einer Ratssitzung von Renate Marek und Johanna Tanner vorgetragen. Schwerpunkt liegt auf dem Thema "Wie geht's weiter?". Eine Aufnahme des gewünschten Standorts an der Mittelstation in den Flächennutzungsplan wird beantragt. (siehe Zeitungsbericht)
Dezember 2008: Die Bürgerwerkstätte stellt einen Antrag, das Mobilfunk-Minimierungskonzept nochmals dem gesamten Marktgemeinderat vorzustellen, weil mehr als die Hälfte der Räte beim Vortrag im November nicht dabei sein konnte. Dem Antrag wird nach längerer Diskussion stattgegeben.
November 2008: Der Zweckverband "Allgäuer Land" veranstaltet einen Informationsabend mit Dr. Nießen und Dr. Wolf Herkner in der Alpspitzhalle in Nesselwang. Dabei wird das Mobilfunk-Minimierungskonzept der zehn Kommunen im Zweckverband vorgestellt und erläutert. Die Bürger erhalten die Möglichkeit, ihre Fragen rund um das Thema anzubringen.
Oktober 2008: Die Bürgerwerkstätte Mobilfunk trifft sich einmal im Monat zur Mahnwache am Fernmeldeturm, um regelmäßig an die Unzufriedenheit mit dem Sendemasten in der Ortsmitte zu erinnern.
Juli 2008: Die Betreiber T-Mobile und E-Plus teilen in einem Schreiben mit, dass sie ein externes Mobilfunkkonzept missbilligen und nicht bereit sind, die Bemühungen der Kommune um Strahlenminimierung zu unterstützen.
Juni 2008: Die Marktgemeinde schreibt alle relevanten Mobilfunkbetreiber an und fordert sie auf, die Bemühungen des Marktes um Strahlenminimierung gemäß dem Mobilfunk-Minimierungskonzepts zu unterstützen.
Die bei der Frühjahrsschau gesammelten Unterschriften (über 500) werden in einer Marktgemeinderatssitzung dem Bürgermeister überreicht, um dem Auftrag zur Umsetzung des Konzepts Nachdruck zu verleihen und ihm den Rücken zu stärken bei Verhandlungen mit den Betreibern.
März 2008: Die Bürgerwerkstätte Mobilfunk besetzt einen Informationsstand auf der Frühjahrsschau in Nesselwang. Das Thema konzentriert sich auf das Mobilfunk-Minimierungskonzept. Auf farbigen Ausdrucken wird die Ist- und Sollsituation anschaulich demonstriert. Gleichzeitig werden Unterschriften von allen Nesselwangern gesammelt, die eine schnelle Umsetzung der vorgeschlagenen Optimierung fordern.
Dezember 2006: Der Zweckverband beschließt, ein Mobilfunk-Minimierungskonzept für die 10 beteiligten Kommunen in Auftrag zu geben.

November 2006: Große Demonstration mit anschließender Kundgebung im Kurpark wegen der Installation der Sendeanlage von O2. Die Nesselwanger schreiben ihre Empörung und ihren Protest auf Wimpeln nieder, welche um den Fernmeldeturm aufgehängt werden (siehe Zeitungsbericht).
Die Bürgerwerkstätte Mobilfunk schreibt an das Bayerische Umweltministerium, an den Bayerischen Gemeindetag, an Bundestagsabgeordneten Kurt Rossmanith, an Landtagsabgeordnete Angelika Schorer und an Landrat Johann Fleschhut und bittet um Hilfe und Vermittlung zwischen Markt Nesselwang und O2.
Oktober 2006: Ohne Vorankündigung und trotz vorheriger, anderslautender Absprache installiert O2 eine Sendeanlage auf dem Fernmeldeturm in der Poststraße. Spontan versammeln sich Demonstranten am Baukran. Der Bürgermeister, Marktgemeinderäte, Schuldirektor und Bürger sind empört über die Dreistigkeit und das uneinsichtige Handeln des Betreibers.
O2 tritt mit dem Rechtlerverband in Kontakt mit der Absicht, einen Richtfunk-Repeater (ca. 50 m Höhe) auf der Alpspitze errichten zu dürfen.
September 2006: Die Bürgerwerkstätte produziert und verteilt Faltblätter an alle Haushalte, in denen die Bewohner aufgefordert werden, sich bei der Kommune zu melden, wenn Betreiber nach einem Standort fragen. Daraufhin melden sich zwei Privatbesitzer. Mitglieder der Bürgerwerkstätte führen ein Informationsgespräch mit ihnen.
Juli 2006: Die Bürgerwerkstätte plant eine Informations- und Aufklärungskampagne gegen die Sendeanlage von O2 in der Ortsmitte.
Juni 2006: Es geht eine Standortanfrage von O2 beim Markt ein.
Juni 2005: Mit Flugblättern an alle Haushalte wirbt die Bürgerwerkstätte Mobilfunk um Unterstützung des Volksbegehrens "Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk". Ärzte, Apotheken, Verbände und Parteien unterstützen mit ihrer Unterschrift den Flyer. Inhalt des Volksbegehrens ist mehr Mitbestimmung bei der Wahl eines Senderstandorts zu erhalten.
März 2005: Informationsstand über WLAN und DECT auf der Frühjahrsschau 2005. Mit einem Kinderbett und einer blinkenden Sender-Atrappe lenkten die Mitglieder der Bürgerwerkstätte die Aufmerksamkeit auf ihren Stand. Gezeigt werden sollte damit die gepulste Dauerbestrahlung durch DECT-Telefone, wie sie in fast allen Haushalten vertreten sind.
Juli 2004: Alle Nesselwanger Betriebe werden über die Regularien informiert und gebeten, bei Standortanfragen von den Betreibern Kontakt mit der Gemeinde bzw. der Bürgerwerkstätte aufzunehmen.
Mai 2004: Der zweite Durchlauf der Reihenblutuntersuchung wird durchgeführt. Fast alle Erstteilnehmer lassen sich auch ein zweites Mal Blut abnehmen.
April 2004: Die Sendeanlage am Sonnenbichl wird abmontiert.
November 2003: E-Plus hat seine Standortsuche auf Nesselwanger Grund aufgegeben. Die Sendeanlage soll nun auf dem großen Masten in Maria Rain installiert werden.
Oktober 2003: In einem Brief werden alle Mobilfunk-Betreiberfirmen aufgefordert, gemäß Regularien ihre Standorte aus dem Ort an den bevorzugten Platz am Berg zu verlagern.
Mai 2003: Eine Reihenblutuntersuchung, an der sich ca. 80 Nesselwanger beteiligten, wird durchgeführt. Damit ist ein Status Quo geschaffen.
März 2003: Der Markt Nesselwang verabschiedet auf Betreiben der Bürgerwerkstätte Mobilfunk "Regeln für den Ausbau des Mobilfunknetzes im Gemeindegebiet Nesselwang". Darin wurde festgelegt, unter welchen Bedingungen die Betreiber Sendeanlagen auf Gemeindegebiet errichten dürfen.
Gleichzeitig wurden bei einem Vortragsabend die Ergebnisse der Messungen vom Sommer 2002 in und um Nesselwang bekanntgegeben. Der Referent Dieter Kugler, Geobiologe, erläuterte die gesundheitlichen Gefahren, die von Mobilfunk ausgehen, und machte die Strahlenbelastung an seinen Messgeräten hör- und sichtbar.
Januar 2002: Die Bürgerwerkstätte Mobilfunk schreibt alle Haushalte in Attlesee und Lachen an und bittet darum, die Gemeinde zu informieren, wenn eine Standortanfrage durch E-Plus eingeht.
Dezember 2002: E-Plus fragt nach einem Standort für eine Sendeanlage am Autobahnende bei Attlesee/Lachen. Im Gespräch ist ein Hochspannungsmast der AÜW. Der Markt schickte die internen Regularien an E-Plus und AÜW. Bemerkenswert und erfreulich ist, dass das AÜW erfreulicherweise den Hochspannungsmast nur in Abstimmung mit der Gemeinde zur Verfügung stellt.
Sommer 2002: Zu Beginn der Sommerferien 2002 wurde im Rahmen des Pilotprojekts an 10 verschiedenen Stellen im Ort die vorhandene Strahlenbelastung gemessen.
August 2001: Auf Antrag des Arbeitskreises Mobilfunk wird die Strahlenbelastung in Nesselwang an 3 Punkten im Ort gemessen. Die Messungen führt Professor Käs (Ingenieurbüro aus Pfaffenhofen) durch. Das Nadelloch wird von ihm als geeigneter Standort für alle Sendeanlagen eingestuft.
Ein Flugblatt an alle Haus- und Grundstücksbesitzer mit dem Appell, keine Grundstücke und Gebäude für Sendeanlagen zur Verfügung zu stellen, wird von der Bürgerwerkstätte Mobilfunk verteilt.
März 2001: Der Arbeitskreis Mobilfunk hält einen Vortrag "Mobilfunk - die unsichtbare Gefahr?" im Pfarrheim ab. Es werden sachliche Informationen rund um Handy und gesundheitliche Risiken erläutert.
Ausgangssituation:
Im April 2000 lud Renate Marek alle Mobilfunknetzbetreiber und die Bürgerwelle zu einer Informationsveranstaltung ein. Der Abend war für Juni festgelegt worden. Alle Netzbetreiber lehnten es ab, zu kommen. Stattdessen wurde im Mai ein weiterer Mobilfunksender auf dem bestehenden Fernmeldeturm in der Poststraße installiert.
Den Informationsabend bestritt die Bürgerwelle mit Herrn Schütz als Referenten. Er klärte die Nesselwanger informativ und sachlich über die Gefahren des Mobilfunks auf.
Im Anschluß an diese Veranstaltung forderte Renate Marek alle Interessierten auf, einen Arbeitskreis zu gründen, um auf die Entwicklung des Mobilfunks im Ort Einfluss zu nehmen.
In Nesselwang gibt es seit August 2000 einen Arbeitskreis Mobilfunk, der sich im Durchschnitt jeden Monat einmal trifft.